Das längste Gefecht der Welt

 

NEWS 04.12.05

113 Vereine fochten im längsten Gefecht der Welt auf dem Weg nach Leipzig


Das längste Gefecht" zieht in die Welt

Über 20.000 Treffer wurden gesetzt - Breitensportaktion im Rahmen der Fecht-WM war ein voller Erfolg

Die Weltmeisterschaften im Fechten, die vom 8. bis zum 15. Oktober dieses Jahres in Leipzig stattfanden, sorgten für Impulse sowohl für den Spitzensport als auch für den Breitensport. Dies habe die Aktion "Das längste Gefecht der Welt" erneut eindrucksvoll bewiesen.
Eingebettet in das sportliche Großereignis war die Breitensportinitiative "Das längste Gefecht der Welt", an der sich bundesweit knapp 200 Vereine beteiligten. Dies werten Margit Budde als einen großen Erfolg. „Ich möchte mich herzlich bei allen mitwirkenden Fechterinnen und Fechtern, Trainern, Helfern und Sponsoren der Aktion und besonders bei den Organisatoren Mike Bunke und Hans-Herbert Bents für ihren großen Einsatz bedanken.“Mike Bunke war für die Öffentlichkeitsarbeit/Internet zuständig und Hans-Herbert Bents für die Planung, Kommunikation und Logistik. Es war schon eine logistische und organisatorische Herausforderung.“ so Margit Budde.
Beim "Längsten Gefecht der Welt" starteten insgesamt sieben Turnierstafetten an den Grenzen Deutschlands und bewegten sich in Anlehnung an den olympischen Fackellauf in den Wochen vor der WM in Richtung Leipzig.
Dort traten am letzten Tag der Welttitelkämpfe zwei Mannschaften aus Dresden und Leipzig zum Finale des "Längsten Gefechts der Welt" an. Mehr als 40 Fechter traten gegeneinander in der Arena Leipzig an. Im allerletzten Gefecht fochten die erfolgreichen Seniorenfechter Klaus Haertter vom Dresdner FC 1998(Gastmannschaft) gegen Thomas Bieler vom FC Leipzig (Heimmannschaft)vor Publikum auf der Finalkampf-Planche der Arena Leipzig. Es stand 9.801(Gast) zu 9.803(Heim)Treffer für die Gastmannschaft.
Nach einem spannenden Gefecht über 5 Treffer gewann Thomas Bieler vom FC Leipzig mit 9.808 knapp zu 9.805 Treffern. Er gewann einen Musketierdegen und Freikarten für das Musical "Drei Musketiere", das in Berlin aufgeführt wird. 40 Kinder und jugendliche Fechter umrahmten dieses Finale.
Interessierte Beobachter dieser Breitensportaktion waren die Vertreter des Organisationskomitees der nächsten Fecht-Weltmeisterschaften 2006 in Turin, die das Konzept des "Längsten Gefechts der Welt" übernehmen wollen. Auch andere Nationen zeigten in Leipzig großes Interesse an der Aktion. Der Musketierdegen wurde an drei Repräsentanten aus Italien weitergegeben: an den Präsidenten des Italienischen Fechter-Bundes, Giorgio Scarso, an den Vertreter der Stadt Turin, Michele Torella, und an den Vertreter des Organisationskomitees der WM 2006 in Turin, Cesare Salvadori.
Insgesamt war die bundesweite Kampagne "Das längste Gefecht der Welt" ein großer Erfolg und brachte viel Action und Spaß für die teilnehmenden Vereine.
Jeder Teilnehmer erhielt den „Aufnäher WM Leipzig“ für den Fechtanzug als Kleines Dankeschön für die Teilnahme.

Besonders die Musketierdegen waren gefragt. Sie können noch bis Dezember nachbestellt werden. Insgesamt war die Kampagne eine gute Werbung für den Fechtsport. Die Seite „www.laengstes-gefecht.de, die von Mike Bunke hervorragend konzipiert und gepflegt wurde, bleibt erhalten und jeder kann sich dort über die vielfältigen und kreativen Aktionen informieren.

Fazit: Es war eine gute Werbung für den Fechtsport.

Margit Budde

 


 

Degen und Truhen sind am Stand des DFB in Leipzig angekommen


Letzte Treffer in Leipzig

In der Arena haben Klaus Haertter vom Dresdner FC und Thomas Bieler vom FC Leipzig die letzten Treffer des längsten Gefechts gesetzt. Zuvor gab es noch eine Begegnung der Vereine.


Truhe und Musketierdegen beim „längsten Gefecht“ in Tauberbischofsheim: Diese Aktion des Deutschen Fechter-Bundes lief in der gesamten Bundesrepublik und hatte zum Ziel, die deutschen Fechterinnen und Fechter auf die Weltmeisterschaften in Leipzig einzustimmen, den Gästen aus aller Welt einen herzlichen Gruß zu entbieten und dem eigenen WM-Team den Rücken zu stärken. In diesem Sinne erreichten die Nachwuchsfechter aus Tauberbischofsheim, Hardheim-Höpfingen und Ahorn stolze 876 Treffer. Trainer und Teilnehmer hatten viel Freude an diesen Kämpfen, die auch ein Ansporn dafür waren, selbst alles zu tun, um auch einmal an solchen internationalen Turnieren teilnehmen zu können.

Foto: Wilfried Jankowski

  


„Das längste Gefecht der Welt“ fand in der Libori-Galerie Paderborn statt.
Fechter des TV 1875 Paderborn fochten gegen BTG Bielefeld und die Fechtgemeinschaft Warendorf.
Stolze 592 Treffer wurden gesetzt. Die Aufnäher mit dem Leipzig WM-Logo waren der Renner.

Mehr als 50 Schüler, Jugendliche, Aktive und Seniorenfechter aller drei Vereine beteiligen sich an der besonderen Kampagne des Deutschen Fechter- Bundes zur Fechtweltmeisterschaft 2005.
Im ersten Stock der Paderborner Einkaufs-Galerie lieferten sich die Fechter aus Ostwestfalen und dem Münsterland spannende Gefechte. Rechte Hand ein Textilgeschäft, links eine Bäckereifiliale. Es war richtig Betrieb in der Galerie und die Menschen drängten sich und blieben erstaunt neben der Fechtbahn stehen.
Die Presse war sehr interessiert an der Aktion und auch Radio Hochstift bat zum Interview. Es wurden Unterlagen an interessierte Kinder und Jugendliche verteilt und über unseren Fechtsport berichtet.
„Wir haben uns gefreut, in der besonderen Atmosphäre der Libori-Galerie fechten zu können. Überrascht waren wir über die vielen Zuschauer, die sich diese Aktion nicht entgehen ließen, so Ralf Hasse, Abteilungsleiter der Fechtabteilung des TV 18975 Paderborn.


Am 3. Oktober haben dieSG Medizin Bad Elster und der TV 1862 Helmbrechts die 7. Staffel des längsten Gefechts mit 150:131 Treffern beendet.


Am 22.09.05 hatte unser Verein Romerike Berge/Solinger Turnerbund 1880 e.V. die Essener FG zum längsten Gefecht der Welt nach Solingen eingeladen. Wir hatten die Insignien von der TG Münster mit dem Stand 245 : 262 übernommen.
Als Gastgeber haben wir unseren Gästen natürlich den Vorsprung überlassen und nach vielen schönen und teilweise hitzigen Gefechten endete die Begegnung knapp mit 460:467. Es war ein sehr sportlicher und lustiger Abend und es wurden neue Fechtfreundschaften geknüpft.


der TK Hannover hat am 13.09.2005 gemeinsam mit dem TSV Kirchdorf und dem FC Soltau am längsten Gefecht teilgenommen. Der TSV Kirchdorf als geplanter Partner und zusätzlich der FC sind nach Hannover gekommen.
Wir haben spannende und vergnügliche Einzelgefechte über eine große Spanne der Altersklassen und über alle Waffen erlebt.
Trotz kurzfristiger Planung unseres Termins konnte eine Kiste organisiert werden, die günstigen Umstände nutzend aus Soltau mitgebracht werden konnte.

 


Speyer und Wiesloch erweisen sich als würdige „Fackelträger“

Auch die Fechtabteilungen aus Speyer und Wiesloch ließen es sich nicht nehmen, eine dieser Stafetten zu übernehmen und weiterzugeben. Durch die langjährige Freundschaft zwischen dem Wieslocher Marco Bernhard, seines Zeichens Senioren-Vizeweltmeister von 2000 und dem früheren Doppel-Weltmeister Fritz Wessel aus Speyer besteht zwischen beiden Vereinen schon seit geraumer Zeit eine enge Verbundenheit. Der Einladung der Gastgeber durch den Präsidenten des Förderkreises Fechten Raphael Mosbach gerne folgend reisten die Wieslocher dann auch mit großer Delegation an, um nach feierlicher Begrüßung durch Bürgermeister Hanspeter Brohm, Vizepräsidentin Jutta Kopf vom Sportbund Pfalz und stellv, Vorsitzender Manfred Hüskes vom Hauptverein TSV Speyer gleich mit den Wettkämpfen zu beginnen.
In der von zahlreichen Helfern der Abteilung und des Förderkreises geschmackvoll eingerichteten Trainingshalle kamen so unter dem Strich nicht weniger als 28 Gefechte mit Florett und Degen auf 10 bzw. 15 Treffer zustande. Von Schülern des Jahrgangs 1997 bis hin zu Senioren der zweithöchsten Altersklasse kreuzten dabei gleichsam drei Generationen „unter einem Dach“ ihre Klingen. An erster Stelle standen jedoch weniger Sieg oder Niederlage, sondern mit Spaß und Begeisterung zu fechten und möglichst viele schöne Treffer zu setzen. Zur Freude aller Beteiligten und Zuschauer wurde dieses Vorhaben auch glänzend in die Tat umgesetzt. Von eher statistischem Wert war daher das Endergebnis, nach dem Speyer bei den Städtevergleich mit 313 zu 309 Treffern knapp für sich entscheiden konnte. Dokumentiert wurde dieses Resultat schließlich von Marco Bernhard, dem „Hüter“ der eilnehmerrolle, der diese nun an die nächste Paarung weitergibt.
.Als weiteres erfreuliches „Nebenprodukt“ der Veranstaltung ist bereits geplant, im kommenden Jahr einen Rückkampf in Wiesloch auszutragen, und diesen Vergleich fest in den Turnierplan mitaufzunehmen.

MVo

 


Die Begegnung zwischen Lok Erfurt und TSV Zella-Mehlis fand am Samstag, den 10. September in Zella-Mehlis anlässlich des Stadtfestes im Festzelt statt.

Der Termin war so gelegt worden, dass eine möglicht große Publikumswirksamkeit erreicht werden sollte. In entsprechenden Veröffentlichungen war auch darauf hingewiesen worden, dass sich zu diesem Turnier die Insignien der Aktion in Zella-Mehlis befinden. Leider sind diese bei uns nicht angekommen, trotz rechtzeitiger Meldung des Termins und mehrmaliger Mahnung. Das ist sehr bedauerlich und bedeutete für uns ein Imageverlust – es sah so aus als ob die Aktion nicht ernst genug genommen wird. Auch unsere Erfurter Freunde sehen das so. Trotz allem war die Begegnung ein voller Erfolg. Von Zella-Mehliser Seite haben immerhin 45 % der Mitglieder teilgenommen. Die jüngsten Fechter stammten aus einem im Vorjahr im Rahmen „Fechten tut Deutschland gut“ in einer Schule durchgeführtem Projekt zur Nachwuchsgewinnung.


Am 10. September machte „Das längste Gefecht der Welt“ Station in Gießen.

Um vor einer breiten Öffentlichkeit für die Weltmeisterschaften in Leipzig und unseren schönen Sport allgemein zu werben, stellten die Fechtabteilungen des VfL Marburg, VfL Bad Nauheim und MTV Gießen Ihre Mannschaften zusammen und trafen sich in der Giessener Fußgängerzone zum Duell. Auf einer eigens aufgebauten Hochbahn mit Kupferbahn und Hochmelder standen sich die Fechter der drei Vereine gegenüber. So bekamen die Passanten einen guten Einblick in den Fechtsport.
Die Aktion in der Fußgängerzone stieß auf reges Zuschauerinteresse und selbst Petrus muss begeistert gewesen sein, denn der angekündigte Regen blieb zum Glück aus.
Insgesamt standen 21 Gefechte auf dem Programm. Geboten wurden Gefechte in allen Disziplinen. Im Eröffnungsgefecht standen sich Anton Ryabev aus Gießen und der Marburger Florian Meister mit dem Degen gegenüber. Es folgten Florett und Säbelgefechte unterschiedlicher Leistungs- und Altersklassen. Dass Fechten ein Sport für Jung und alt ist zeigte sich den Zuschauern, als in Gefecht Nr. 13 der Gießener Henner Reuter (63) als ältester Fechter der großen Runde zum Säbelgefecht antrat. Spannend und schön anzusehen war auch der Kampf zwischen Viviane Diederich aus Marburg und Sophia Henneberg aus Bad Nauheim, beides Kaderfechterinnen des Hessischen Fechterverbandes.
Diese und andere Informationen wurden den zahlreichen Zuschauern in kurzen Zwischenmoderationen erläutert. Wer weitere Fragen hatte, vielleicht um die Punkteverteilung der Obleute nachvollziehen zu können, der wurde von den anwesenden Fechtern kompetent informiert.
Im finalen Gefecht stand dann mit Benedikt Schorch (8 Jahre) aus Marburg der jüngste Fechter des Tages auf der Planche. Er lieferte sich mit Maurice Ernst aus Bad Nauheim einen spannenden Schlusskampf. Der Fechter aus der Kurstadt setzte dann auch den letzten Treffer der Veranstaltung zum 210:159 Endstand.
Doch das Ergebnis stand an diesem Tag nicht im Vordergrund. Alle drei Vereine stellten öffentlichkeitswirksam ihren Sport, warben für die Weltmeisterschaft in Leipzig und zeigten, dass Fechter nur auf der Bahn Gegner im sportlichen Sinne sind.

 


Am 24. August 2005 waren beim Hamburger Fecht-Club Fechterinnen und Fechter aus den Vereinen Elmshorner MTV, Hanseatischer Fechtclub Lübeck, Fechtclub Rothenbaum, Fechtteam Hamburger Hochschulen, VfL Pinneberg, Altonaer Fechtriege und dem Land Ukraine zu Gast.
Der Elmshorner MTV brachte die Insignien mit, bestehend aus der Truhe, der darin befindlichen TeilnehmerInnenrolle und dem Musketierdegen.
In insgesamt 63 Gefechten wurden an diesem Abend 1302 Treffer gesetzt und das Anfangsergebnis von 347:310 Treffern auf 988:971 Treffern erweitert.
Es war eine sehr freundschaftliche, fröhliche Atmosphäre, in der Jung und Alt zusammen fochten. An dem von Claudia und Christian Beil aufgebauten Buffet konnten sich die Fechterinnen und Fechter laben.
Die Insignien werden von Enno Pieper, Hamburger Fecht-Verband, weiter gegeben.
Wir freuen uns auf die Präsentation des Gesamtergebnis während der WM.

Fechterinnen und Fechter aus Hamburg und Schleswig-Holstein      -       Präsident Enno Pieper und Gerätewartin Elisabeth Begas

 


Stafette stößt auf großes Interesse

Fechten im Einkaufszentrum - das erregt Aufmerksamkeit. zwischen Handtaschen und Telefonen, Eheringen und Herrenanzügen schwang die Fechtergilde der Turngemeinde Münster gegen die Fechter/innen des Turnerbundes Burgsteinfurt Florett und Degen: Öffentlichkeitswirksame Werbung für die Weltmeisterschaft in Leipzig. Auf einer knapp 16 Meter langen Hochbahn jagten sich die Fechter/innen mit Stößen, Finten und Ausweichmanövern hinund her. Eine Geräuschkulisse erfüllt vom Stöhnen der Sportler/innen, Oh"-Rufen der Passanten und metalischen Klirren der Klingen. Einige Zuschauer wichen von Zeit zu Zeit zurück, fürchteten sie schließlich ( unnötigerweise) versehentlich einen Schlag um die Ohren zu bekommen.
Sportlich anspruchsvoll aber fair und zurückhaltend war die Show, die die TG Münster und ihr Gegner boten. Sie trafen damit im wahrsten Sinne beim Publikum ins Schwarze. Niemand, der sich gelangweilt abwandte und mit seiner Einkaufstasche ins Freie spazierte. Nach sechs Stunden Wettkampf viel der allerletze Treffer zum 262:245 für die TG Münster und alle Beteiligten zeigten sich zufrieden und schickten ihre Treffer auf die Reise zur nächsten Station der Stafette, in der Hoffnung, dass auch dort alles so gut laufen möge wie in Münster.

Matthias Marker


Am 19. August wurde in Minden das neue Sport- und Gesundheitszentrum an der Ringstraße eröffnet. Dazu hatte Oliver Lücke, der seine Fechtkarriere beim MTV 1860 Minden begonnen hatte, Weltklassefechter und -handballer eingeladen, die in gemischten Mannschaften fochten. Die Handballer sollen gut abgeschnitten haben!
Alle Gefechte waren Teil des Längsten Gefechts der Welt, auch wenn es keine klassische Manschaftsbegegnung war. Insgesamt sind 402 Treffer gefallen.


Am 30. Juli haben sich nach den Berlinern auch in Böblingen Rollis am längsten Gefecht beteiligt.

Trotz Ferienbeginn folgten der Einladung zahlreiche Fechterinnen und Fechter vom TV Cannstatt, dem PSV Stuttgart, dem FC im TUS Stuttgart und dem TSV Leinfelden. „Die Gelegenheit, sich in eine historische Teilnehmerliste einzutragen, wollten wir uns alle nicht entgehen lassen“, so das Böblinger Fecht-Ass Steffen Launer im Namen aller Fechter.
Stefanija Jurisic hat hierüber einen hervorragenden Bericht geschrieben. >>> Bericht lesen


Am 20 Juli fochten die TSG Friesenheim mit dem PSV Karlsruhe und landeten dabei vorbildliche 628 Treffer!


Für die Fechtabteilung der SV 1845 Esslingen war es selbstverständlich sich an der Turnierstafette zu beteiligen. Gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der TSG Reutlingen, traten zahreiche Fechterinnen und Fechter aus beiden Vereinen an. Vom Schüler- bis zum Seniorenfechter wurde in Reutlingen mit Florett und Degen gegeneinander gefochten. Am Ende der interessanten und recht ausgeglichenen Gefechte hatten die Gastgeber aus Reutlingen mit 246:235 Treffern knapp die Nase vorn. Doch nicht der Sieg oder die Niederlage waren hier das primäres Ziel, sondern Freude am Fechtsport und möglichst viele Treffer auf dem Weg nach Leipzig.
Das Ergebnis und die Teilnehmer wurden am Ende in der Schriftrolle dokumentiert, anschließend wurde die Truhe und der Degen zur nächsten Begegnung nach Böblingen weitergegeben.


Nachwuchs und „Alte Hasen“ setzen Treffer für die WM

Kurz vor Beginn der Schulferien setzten die Fechteleven der TSG-Halle-Neustadt nochmals einen echten Höhepunkt. Parallel zu den traditionellen Stadtsportspielen warben sie mit ihrem „Längsten Gefecht der Welt“ für die im Oktober in Leipzig stattfindenden Fecht-Weltmeisterschaften. Gegen die Konkurrenz aus Schkeuditz, aber auch drei halleschen Fecht-AG’s gingen fast 60 Fecht-Eleven auf Treffer-Jagd. Mit ihrer Aktion signalisierten sie den zahlreich anwesenden Eltern: „Lasst uns doch zur WM fahren und die Großen anfeuern.“ Am Mittag übergaben die Steppkes dann symbolisch an Uwe Richter und Thomas Riedel den Staffelstab. Ersterer organisiert seit Jahren mit viel Engagement das „Greppiner Mitternachtsturnier, zweiter gehört von Beginn an zu den Stammgästen der Veranstaltung. Am Ende standen dann nicht weniger als 2611 Treffer, die gemeinsam von Klein und Groß mit Breitensportlern aus Magdeburg, Bad-Düben, Merseburg und Köthen gesetzt wurden. Uwe Richter, der zudem zu den Mitinitiatoren des „Längsten Gefechts“ gehört, war anschließend mehr als zufrieden: mit der Aktion haben wir jung und alt, Eltern und Freunde des Fechtsports erreicht. Das entspricht genau dem Ziel, das wir uns vor Monaten bereits gestellt haben.“. Und nicht wenige der Teilnehmer von Halle und Greppin werden im Oktober mit Sicherheit zu den Zuschauern der Fecht-Weltmeisterschaften in Leipzig gehören.


Am 9. Juli fochten der KHC Bad Kreuznach in der Innenstadt bei bestem Wetter und großem Zuspruch der Bevölkerung mit dem ATSV Saarbrücken. Fechtbahn, Melder mit Hochleuchten, Lautsprecheranlage und Vereinsflagge waren werbewirksam installiert. Von der Begegnung wurde ein sehr gutes Video aufgenommen, welches beispielhaft zeigt, wie gut man solch eine Veranstaltung durchführen kann.



Der Darmstädter FC hat die Aktion in das jährlich stattfindende Spielfest im Darmstädter Herrngarten vorbildlich integriert. Von den Gefechten mit dem TV Langen gibt es eine umfangreiche Fotogalerie.


Die Begegnung Schwenningen gegen die Startgemeinschaft Balingen, Tübingen, Schwenningen am 25.. Juni ergab
125:109 Treffer für Schwenningen


Bautzen, Sonnabend, 25.06.2005
Stafette auf 15 Treffer je Einzelgefecht (3x3 min. ), Schüler 10 Treffer (2x3min.)
ab dem 10 Gefecht auf 5 Treffer umgestellt
Teilnehmende Vereine:


SV Medizin Bautzen e.V. / Fechten
Fechtsportverein Görlitz e.V.
Knappensportverein 90 Weißwasser / Fechten
Gastfechter vom Dresdner Fechtsportverein 1998 e.V.

am 25.06.2006 fand eine Hitzeschlacht (ca. 35°C) in unserer Sporthalle in Bautzen statt, an welcher über 50 Wettkämpfer aus Görlitz, Weißwasser und Bautzen, sowie Gastfechter aus Dresden teilnahmen. Nachdem die Utensilien (Truhe und Rolle) termingerecht eingetroffen waren, lag es an uns, das Längste Gefecht der Welt (LGdW) mit Leben zu erfüllen. Die ersten Gefechte konnten wir nach den vorgegebenen Bestimmungen austragen, da wir aber alle anwesenden Fechter als Teilnehmer einbinden wollten, war eine Umstellung unumgänglich, sonst würden wir wohl heute noch fechten.
Mit dem normalen Fünfermodus haben wir ein Ergebnis erreicht, welches der Idee des LGdW entspricht.
Neben der hohen Teilnehmerzahl war ein weiterer Grund für die Umstellung, dass wir parallel zum LGdW unsere Ostsachsenmeisterschaft ausfochten. Damen & Herren, Florett & Degen , Schüler Jahrgang 97 bis AK III - noch weitere Fragen ? Jedoch wir haben es gemeistert, allen Beteiligten faire Bedingungen geboten und den schönsten Sport der Welt in unserer Region zu einer Sternstunde verholfen. (Na ja klingt etwas schwülstig, ist aber wahr!)
Und die Party geht weiter! Ab 03. September 2005 gibt’s die II. Sachsendreier-Fechtturniere in Bautzen, Dresden und Görlitz für alle jung- geblieben Fechter. Infos unter www.fechten.com /medizin-bautzen oder den bekannten Seniorenseiten.

Ausführlicher Bericht als PDF


Das längste Gefecht der Welt beim Fechterbund Saar

64 Fechter aus 7 Vereinen des FBS erfochten 1728 Treffer in 101 Gefechten 

Zwei Tage lang verbanden die Fechter des Fechterbund Saar Breitensport mit Leistungssport. Eigentlich ist das alljährliche Schaufechten des Landesverbands Teil von "Fechten tut Deutschland gut". Zum zweiten Mal zu Gast im Saarparkcenter Neunkirchen wurde diesmal allerdings auf das Top-Ereignis der deutschen Fechter 2005 aufmerksam gemacht: die Fecht-WM in Leipzig.  
180:165 Treffer hatten die Fechter aus Trier gegen Saalfeld vorgelegt und der Ehrgeiz der Saarländer forderte einen vierstelligen Saldo. 64 Fechter aus 7 der 9 saarländischen Vereinen traten an und fochten bis zu 12 Gefechte mit Säbel, Florett und Degen in den zwei Tagen. Besonderes Highlight war der "Weltmeister zum Anfassen" Emanuel Flierl, für den das Event aus Treue seinem Verein TG Rohrbach und seinem Verband gegenüber eine hehre Pflicht war. Der eine oder andere Schülerfechter wird sich wohl eine Weile überall dort nicht waschen, wo ihn der Degen des Weltmeisters getroffen hat. 
2 Teams fochten mit-, nicht gegeneinander; findet man doch den einen oder anderen sowohl in der Teilnehmerliste des Teams Saar I ebenso wie in der von Saar II. Alles in allem eine Riesengaudi für die Fechter und die Zuschauer, insbesondere als kurz vor Ende Danielle Trittelvitz von der TG Rohrbach den 1000. Treffer für das Team I gegen den Sportwart des FBS Rainer Schwickerath setzen konnte. Nur wenige Minuten später konnte auch das Team II im Gefecht Anne Ludwig gegen Elisa Winter (beide FSG Dillingen) den 1000. Treffer zählen.  
Am kommenden Wochenende werden die Insignien des längsten Gefechts der Welt anläßlich des Turniers in Kaiserslautern an die TSG Friesenheim übergeben werden. Wenn dann am 5. Oktober die Fecht-WM eröffnet werden wird, werden die 7 Fechtstafetten mit Sicherheit eine 5-stellige Trefferzahl erreicht haben, einen Weltrekord der ganz besonderen Art.
Michael Trittelvitz

  



Am 23. Juni startete der Norden. Der Schleswiger FC war beim nördlichsten Verein Deutschlands, dem FC Flensburg zu Gast.

 

 Die drei Fechtmeister Schleswig-Holsteins  
Hans-Peter Firley, Regina Faust, Mike Bunke                             Flensburger und Schleswiger Fechterinnen und Fechter



Am 18. Juni gab es in Berlin eine große Runde mit sechs Vereinen. Es fochten:

Olympischer Sportclub  FC Grunewald           TSV Wittenau              SV Stern-Britz           Berliner FC      Fechtsport Club Berlin


Anläßlich der diesjährigen Fecht-WM in Leipzig im Oktober hat der DFB das „längste Gefecht der Welt“ ins Leben gerufen. Am 18. Juni 2005 war nun Berlin an der Reihe, die Runde zu fechten. Beim Olympischen Sportclub (OSC) trafen sich sechs Berliner Fechtvereine, um das längste Gefecht der Welt weiterzuführen. Der OSC, der FC Grunewald und der TSV Wittenau bildeten ein Team, das gegen den Berliner FC, den FC Berlin und den SV Stern Britz antrat. Damit waren wir insgesamt 46 TeilnehmerInnen und es ergaben sich 26 spannende Gefechte. Vom 8jährigen Schüler bis zum 38jährigen Aktiven war fast jedes Alter vertreten, gefochten wurden die Waffen Degen und Florett – schade, dass sich für eine Säbelbegegnung nicht genug FechterInnen gefunden haben. Teilgenommen hat ebenfalls der amtierende deutsche Vizemeister im Rollstuhlfechten Rick Okandze. Mit ihm die Klingen zu kreuzen war für viele eine neue Erfahrung.
Wir übernahmen den Gefechtsstand von der vorherigen Runde Athletik Oranienburg gegen SSV PCK 90 Schwedt 186 zu 198 und können nun die Stafette um unsere erfochtenen Punkte 158 (OSC, FCG, TSV) zu 201 (BFC, FCB, SVB) erweitern und an die folgenden Teams weitergeben.
Die beiden jungen Organisatoren Caroline Linde und Ingvar Kraatz vom OSC sorgten mit ihrer engagierten Vorbereitung für einen reibungslosen Ablauf des längsten Gefechts. Ihnen gilt der Dank für diesen gelungenen Samstag. Leider erreichten uns die Insignien des DFB (Banner und Truhe mit Präsentierdegen und Teilnehmerrolle) nicht, wie angekündigt wurde. Dafür begrüßte uns aber die Vizepräsidentin des DFB Anita Herrmann persönlich. Sie wünschte uns viel Erfolg, Spaß und Motivation bei den folgenden Gefechten.
Zwar vermißten manche die gegenseitige Unterstützung innerhalb des eigenen Teams, dennoch überwog der Spaß und die Freude am Fechten. Deshalb beschlossen wir, ein ähnliches Freundschaftsturnier erneut durchzuführen – auch ohne WM-Hintergrund.
                                                                          Julia Dilger und Heike Robrahn (BFC)


Am 16. Juni hat die Staffel im Osten begonnen. Der PCK 90 Schwedt focht mit Athletik Oranienburg.


Die Aktion hat begonnen!
      

Am 11. Juni wurden in Trier die ersten Treffer gesetzt. Der PST Trier hatte den MTV Saalfeld eingeladen, der aus Thüringen
anreist und schon einmal eine Ost-West-Route erprobt. >>> Artikel lesen

Der linke Fechter ist Andreas Langen MTV Saalfeld rechts Rouven Krell PST Trier.Es war das 6. Gefecht und endete 62 zu 75.Im Hintergrund rechts die Truhe mit den Fahnen des PST und antiken Waffen unserer Theaterfechter.